Das Herz der Insel - Caldera de Taburiente


"Durch die Schlucht zum heiligen Fels der Ureinwohner"



Der Nationalpark – Caldera de Taburiente – bildet das Herz der Insel. Ausgangspunkt ist der Barranco de las Angustias, eine faszinierende Schlucht, die aus dem Kessel bis zum Atlantik führt.

Wir wandern bergauf durch die Schlucht entlang des Taburiente-Flusses und gelangen zum Roque Idafe. Dieser Felsen war früher die heiligste Kultstätte der Ureinwohner.

Danach geht es zurück in die Schlucht, in der sich das urzeitliche Gestein zu mächtigen Wänden auftürmt. Jeder Richtungswechsel überrascht mit neuen Eindrücken, wie auch jede Querung der Wasserläufe zusätzlichen Wanderspaß verspricht.

Zurück aus der Talsohle genießen wir nochmals ein unvergessliches Panorama.





Dauer der Wanderung:          ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad:          mittel
Höhenunterschied:          + 250 m / - 250 m
Weglänge:          ca. 9 km
Hinweis:          feste Wanderschuhe!


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Im Windspiel des Passatwindes


"Die Cumbre - Verbindung zwischen Nord und Süd"



Auf 1400 m Höhe beginnt die Tour am Refugio El Pilar. Der Weg schlängelt sich über die Cumbre entlang, mit faszinierenden Ausblicken sowohl zur Ostseite als auch zur Westseite. Der Blick zurück über die Vulkane und der Blick nach vorn zu den Gipfeln der Caldera wird jeden begeistern.

Im Wolkenspiel des Passatwindes liegt uns die Insel mit all ihrer landschaftlichen Schönheit zu Füßen. Nach einiger Zeit erreichen wir den berühmten Reventon Pass – früher war dies der einzige Verbindungsweg zwischen Santa Cruz auf der Ostseite und Los Llanos auf der Westseite. An dieser Stelle beginnt der langsame Abstieg über den alten Königsweg bis zur Kapelle Ermita Virgen del Pino.



Dauer der Wanderung:          3,5 bis 4 Std.
Schwierigkeitsgrad:          mittel
Höhenunterschied:          + 50 m / - 500 m
Weglänge:          ca. 9 km
Hinweis:          Regenjacke mitnehmen


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Las Tricias – Ureinwohner und Drachenbäume


"Mandelgärten und Höhlen"



Der Nordwesten der Insel ist unser Wandergebiet für die gemütliche Erkundung der Höhlen Buracas die vor über 500 Jahren von den Ureinwohnern, den Auaritas bewohnt wurden.

In dem verschlafenen Dörfchen Las Tricias beginnt diese Tour. Die unglaubliche Blütenpracht längs des Weges verschlägt uns fast den Atem. Vorbei an idyllischen Gärten und – besonders zur Zeit der Mandelblüte – durch eine in rosa getauchte Landschaft erreichen wir die alte Windmühle.

Herrliche Ausblicke auf die Nordwestküste eröffnen sich während der Pause. Danach glauben viele ihren Augen nicht trauen zu können: In den Wänden des Barrancos, den wir nun durchqueren, gibt es nicht nur sehr fruchtbare Anbauflächen, nein hier leben sogar noch etliche Menschen tatsächlich in Höhlen. Gemütlich wandern wir zu den doppelstöckigen Behausungen der Ureinwohner, die in uns eine Ahnung des Steinzeitlebens erwecken.

An wenigen Stellen finden wir sogar noch Felszeichnungen. Der alte, teilweise mit dicken Steinen gepflasterte Weg schlängelt sich durch den imposanten Drachenbaumhain. Über einen steingepflasterten Camino laufen wir zurück zum Hauptort.

Je nach Lust und Laune durchqueren wir noch den gewaltigen Barranco Izcagua und wandern bis Puntagorda.



Dauer der Wanderung:          3,5 bis 4 Std.
Schwierigkeitsgrad:          mittel
Höhenunterschied:          + 200 m / - 150 m
Weglänge:          ca. 11 km
Hinweis:          Fotoapparat mitnehmen


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Lavatunnel San Juan


"Ein Blick ins Erdinnere"



Auf 1150 m Höhe beginnt die Tour durch eine beeindruckende Mondlandschaft. Wir laufen gemütlich und genießen die Ausblicke auf das Aridane Tal und die verschiedenen Bergketten. Wir passieren Feigenbäume, Esskastanien und gelangen in einen wunderschönen Kiefernwald.

Unvermittelt stehen wir vor dem Lavastrom des San Juan.

Wir laufen über die Schlacken, bewundern Stricklava und schauen in einen Lavatunnel. Wir erfahren viel über Vulkane und über die Theorie des Abbrechens (Landrutsch) der Insel La Palma.

Ein etwas steiler Aufstieg führt uns zur Waldpiste und weiter geht es Richtung El Paso.



Dauer der Wanderung:          3,5 bis 4 Std.
Schwierigkeitsgrad:          leicht
Höhenunterschied:          + 180 m / - 180 m
Weglänge:          ca. 11 km
Hinweis:          Getränke mitnehmen!


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Die Schwefeldämpfe des Teneguias


Der südliche Weinort Los Canarios/Fuencaliente ist der Ausgangspunkt der Vulkanroute, die durch den geologisch aktiven Teil dieser Insel führt. Wir erleben den Trockenweinanbau – liegende Weinranken, die nur durch den Tau bewässert werden.

Der 3000 Jahre alte Vulkan San Antonio ist unser erstes Ziel.

Am Roque Teneguia mit den alten Felszeichnungen, werden uns mit Sicherheit, während der Erläuterungen über die Ureinwohner La Palmas, die häufigsten Tiere dieser Insel, die Eidechsen in Scharen begrüßen.

Der Roque Teneguia ist übrigens der älteste sichtbare freigewitterte Vulkanschlot der Isla Bonita.

Am Wasserkanal entlang wandern wir zum Vulkan Teneguia, dem auch heute noch Hitzedämpfe und Schwefelgeruch entströmen. Dieser Vulkan ist das Nesthäkchen der Vulkanfamilie. Er wurde 1971 aus Feuer geboren und schläft im Moment friedlich.

Vom Gipfel aus sehen wir schon unser Endziel – die Salinen und die beiden Leuchttürme am südlichsten Zipfel.

Durch Lava und Aschefelder, vorbei an den typischen Pionierpflanzen schlendern wir abwärts Richtung Atlantik.

Wir besichtigen die Salinen und – falls geöffnet – das Zentrum der Reserva de la Marina.





Dauer der Wanderung:          3,5 bis 4 Std.
Schwierigkeitsgrad:          leicht
Höhenunterschied:          + 100 m / - 600 m
Weglänge:          ca. 12 km
Hinweis:          Kopfbedeckung und Sonnenschutz erforderlich!


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